hilflos

Trotz EU herrscht undurchsichtige Machenschaften bei Polizeiapparat in Ungarn !


Dieses erschreckende Erlebenis passierte in der Nacht vom 26.10-27.10.2009 auf der Fahrt von Kapuvar nach Sopron (Bundesstrasse 83) - Nachdem wir die Konditorei in Kapuvár verlassen haben, fuhr Tommy nach Pamhagen. Robert&Sibylle,  Horst&Ilse und wir fuhren noch ein Stück gemeinsam in Richtung Sopron die Bundesstraße 85. In wenigen Minuten sollte ein winziger Kratzer die bisher so tollen Tage vergessen lassen. Kurz nach der Ortschaft Vitnyed hatten wir durch Regen und Dunkelheit sehr schlechte Sichtverhältnisse. Sibylle fuhr vor mir, dazwischen 3 Pkw und Ilse hinter mir. Sibylle wartete den Gegenverkehr ab und setzte zum Überholvorgang eines Traktors an. In diesem Moment schoss ein schwarzer BMW an mir und an den voe mir fahrenden Pkw´s vorbei. Ich dachte, der kracht jetzt in den Anhänger von Sibylle. Im letzten Moment konnte der Fahrer des BMW sein Auto auf den Wiesenstreifen ausweichen und zum stehen bringen. Ich drosselte auf Höhe des BMW meine ohnehin geringe Geschwindigkeit und schaute rüber. In dem Moment gab der BMW GAs und nahm die Verfolgung von Robert auf. Unter waghalsigen Manövern gelang es Ihm schließlich das WoMo von Sibylle&Robert zu überholen und mit Gewalt zum Anhalten zu zwingen.

Ab da glaubten wir im falschen Film zu sein. Zwei Männer sprangen aus dem BMW und wollten die Fahrertüre aufreißen, Sibylle hatte diese aber bereits versperrt, Aus Wut und mit voller Brutalität schlugen die Beiden auf die Motorhaube und beschädigten diese. Dann lief der Zweite zur Beifahrertür wo Robert gerade ausstieg um die Sache in Ruhe zu klären. Das interessierte diesen Irren aber gar nicht! In dem Moment als ich angelaufen kam, schlug der Irre Robert mit der Faust ins Gesicht das seine Brillen ins Gras flogen. Ich zerrte diesen Gewalttäter von Robert weg, ballte die Faust zum Angriff und schrie Ihn an. Der Überraschungseffekt hielt nur kurz an. Dann begann der Randalierende wüst und lautstark zu schimpfen was das Zeug hält. Von Schei.. Österreicher, Arsc..... etc . bis hin zur Androhung uns umzubringen. Die beiden "Damen" im Fond des Autos kamen dann auch und versuchten Ihren Zuhälter (ja, genau das war der mit Sicherheit) zu beruhigen, was aber kläglich scheiterte! Irgendwie schaffte ich es dann doch den Typ auf unsere gefährliche Lage hier im Stockdunkeln mitten auf der Bundestrasse aufmerksam zu machen und überredete Ihn zur Weiterfahrt bis zur nächsten Tankstelle.

Wir hofften alle das sich der Irre die nächsten Kilometer beruhigen würde, war doch nur ein winziger Kratzer an seinem Außenspiegel. Und da war nicht geklärt ob der Überhaupt von Sibylles WoMo war. Leider sollte sich unsere Hoffnung nicht erfüllen, der Typ setzte seinen Amoklauf auch an der hell erleuchteten Tankstelle fort, das Personal griff nicht ein! Als ich die Polizei alarmieren wollte griff er mir von hinten an den Hals, aber ein gezielter Schlag an seine Hand beendete das gleich wieder. Ich lies dann über die Kassakraft die Polizei verständigen.

Eine Stunde mussten wir auf diese warten, diese Zeit war die Hölle immer wieder kam der Irre an und die Situation schien einige Male zu eskalieren. Ja er deutete sogar Angriffe auf Eva und Ilse an. Dann endlich rückte die Polizei gemütlich an. Selbst nach deren Eintreffen tobte er immer noch und bedrohte uns, die Polizei machte nichts dagegen.

Sibylle hatte inzwischen eine gute Bekannte informiert, Friga, eine ehemalige Pressesprecherin eines namhaften österreichischen Politikers nahm aber auch gleich mit Ihrer sehr gut deutsch sprechen Nachbarin Anna Verstärkung mit. Da wussten die beiden älteren Damen noch nicht was in den nächsten Stunden auf Sie zukommen sollte. Schon bei Ihrem Eintreffen wurden Sie von dem Irren beleidigt, beschimpft und ebenfalls mit dem Umbringen bedroht. Die Polizei machte auch hier nichts um diesen Amokläufer zu zähmen.

Dann mussten Sibylle und Anna im Polizeiauto an die vermeintliche Unfallstelle fahren. Wir warteten wieder eine gute Stunde. Dann kam ein Polizeiauto und der Polizist wies uns an hinter Ihm bis nach Pinnye zu fahren. Dort hätten wir Einvernahme. Dort angekommen fand die Einvernahme auf einem Parkplatz im Polizeiauto statt, einzeln versteht sich.

Andere Polizisten und der Irre meinten inzwischen die Stelle am Womo gefunden zu haben wo der Spiegel des BMW gestreift ist! So nicht! Sibylle nahm den Maßstab und hielt diesen zu dieser Stelle, ich fotografierte das. Gleiches taten wir beim BMW! Der Höhenunterschied betrug mit 93 zu 102 also 9cm. Niemals konnte hier der Kontakt zu Stande gekommen sein! Ich zeigte meine Bilder den Polizisten bot Ihnen diese als Beweis an, diese lehnten ab und machten die Bilder in späterer Folge selbst! Immer wieder drohte der Irre uns allen mit dem späteren Auflauern und uns etwas anzutun, auch die beiden älteren Damen Friga&Anna wurden inkl. Mit dem Hinweis deren Kindern etwas anzutun bedroht. Alles vor den Augen und Ohren der Polizei, welche noch immer nicht bereit war dagegen etwas zu tun, ja teilweise Gespräche mit diesen Typen führten und dabei immer wieder lachten!

Wollt Ihr wissen wie diese Bilder aussahen? Na sicher wollt Ihr das. Einer der Polizisten kam mit einem blöden Grinsen zu mir und zeigte mir auf seiner Kamera beide Schäden, daneben der Maßstab mit 93cm. Sowohl auf dem Spiegel als am WoMo! Ich meinte ob er glaube dass wir Österreicher auf der Nudelsuppe daher geschwommen sind, auch das kostete Ihm nur ein hämisches Lächeln. Diese Beiden Nahaufnahmen zeigten nicht wo die Polizisten den Maßstab angehalten haben, sicherlich nicht so wie wir am Boden der Straße. Das nenne ich absichtliches Verfälschen der Beweislast, darauf steht bei uns im schlimmsten Falle sogar Gefängnis!


Dann kam es aber noch schlimmer! Ich war dran mit der Einvernahme und musste ins Polizeiauto einsteigen. Drinnen ein Polizist der meine aussagen protokollierte, eine eigens angeforderte staatlich geprüfte Dolmetscherin und Anna, die aufpasste das alles seine Rechtmäßigkeit hatte. Als ich bei der Befragung zu der Stelle kam wo ich erzählte wie die Beiden Männer aus dem Auto stiegen, wild auf die Motorhaube schlugen und der eine dann dem Robert einen Faustschlag versetzte stoppte mich die Dolmetscherin mit den Worten, " Wenn Sie bei dieser Aussage bleiben, dann müssen wir eine Strafanzeige einleiten, was wiederum bedeutet Sie müssen alle 2-3 Tage in Ungarn bleiben, müssen Stempelmarken kaufen und 50.000 Forint bezahlen!" Ich meinte ob das denn jetzt ein Scherz wäre! Nein, kein Scherz, so sind die Gesetze in Ungarn meinte Sie. Auch wenn ich diese Gesetze nicht verstand, der Tatbestand war gegeben und dieser Irre gehört bestraft!

Man machte mich dann aufmerksam das sowohl Robert als auch Sybille von einer Anzeige abgesehen haben! Das wollte ich natürlich nicht glauben, sah das als neuerlichen Trick der Polizei. Aber Sibylle bestätigte mir das dann, mit dem Hinweis Sie hätten keine andere Wahl. Robert hat erst vor wenigen Tagen einen neuen Job bekommen, diese könne er auf keinen Fall mit 3 Tagen fern bleiben riskieren! Schweren Herzen und mit einer Ladung Wut und Enttäuschung im Bauch unterschrieb ich dann mein Protokoll, wo nur mehr von wütendem Benehmen die Rede war!

Schon kurz nach meiner Unterschrift haben die Polizisten den Irren mit dem schwarzen BMW "entlassen", dieser fuhr mit hämischen Grinsen und einem "Auf Wiedersehen" davon. Auf jeden Fall hatte er mit seinen Girls heute einen ordentlichen Verdienstausfall! Uns riet man dann, auf keinen Fall die Bundesstraße 85 Richtung Sopron zu fahren, die Gefahr das uns die Typen auflauern wäre sehr groß!!! Horst machte seinen Unmut laut, warum man denn nicht uns als erstes fahren hat lassen um einen Vorsprung zu gewähren. Weder davon noch von einer Polizeieskorte wollten die was wissen. Auch unsere beiden Damen, Anna&Friga welche Ihr Auto ja auf der Tankstelle zurück gelassen hatten wurden nicht wieder dorthin gefahren, war die Gefahr doch sehr groß das uns diese Kerle dort auflauern! Leider ist das anderer Polizeidistrikt und das können die nicht machen! Einzig die Landesnotrufnummer der Polizei (107) gab man uns mit auf dem Weg. Ich sagt laut, dass diese Zustände hier schlimmer sind als in Russland, der Polizist gab mir Recht!

Wir fuhren dann im Konvoi zurück zur Tankstelle, dort warteten diese Typen Gott sei Dank nicht auf uns! Als wir uns von den beiden Damen verabschiedeten meinte Anna zu mir, "es tut mir alles sehr, sehr leid und ich schäme mich Ungarin zu sein!" Wir fuhren dann noch mit Robert&Sybille gemeinsam bis kurz vor dem Grenzübergang Pamhagen, Sopron wäre in Anbetracht dieser Dinge zu gefährlich gewesen. Dort verabschiedeten wir uns und fuhren mit Ilse&Horst bis nach Hegykö, wo wir um 0.30 Uhr am Parkplatz ankamen. Die Sorge die Unterweltler könnten uns verfolgt haben und uns nach dem Schlafen gehen was antun war natürlich gegeben. Also hatten wir in den paar Stunden Schlaf Augen und Ohren mehr offen als zu.

Diese Geschichte soll jetzt keinesfalls die ungarischen Leute im Allgemeinen schlecht machen, nein ganz im Gegenteil. Solche Irren gibt es überall. Wir haben bei unsern vielen Aufenthalten in Ungarn noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, sind immer nett und freundlich aufgenommen worden! Dieses Erlebnis soll aber zeigen wie hoch die Korruption in diesem Lande noch ist. Ein Polizeiapparat der zumindest in unserem Falle mit den Verbrechern unter einer Decke steckt!

Wir werden uns aufgrund dieses Erlebnisses aber auf keinen Fall das Land und seine Einwohner madig machen lassen und weiterhin gerne, wenn auch mit ein bisschen mehr Vorsicht nach Ungarn fahren! Insgesamt 5 Stunden dauerte das alles, wegen eines 1cm kurzen Kratzer auf dem Spiegel, welcher nicht mal bei dieser Geschichte passiert war!

 

 

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